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Die neue Adresse

Kopfsplitter

"Der Mensch denkt, Gott lenkt." Bibelwort



Die wundersame Suppenvermehrung

Ein paar Monate köchelte ich 1998 am heimischen PC-Herd meine diversen HTML-Süppchen. Zunächst noch ohne extravagante Zutaten und in der Regel leicht versalzen oder auch schon mal angebrannt. Aber Schritt für Schritt lernte ich hinzu. Am 27.November 1998 schließlich war es so weit: Meine Homepage-Suppe konnte den Internetgästen gereicht werden, ohne daß ich befürchten mußte, daß ihnen schlecht davon würde. Und so kamen sie täglich wieder und löffelten die Suppe aus, die sie sich selbst nicht eingebrockt hatten. Manna mia!

Die zweite Sintflut

Wichtigster Bestandteil meiner Homepage war von Anfang an ein HTML-Kurs. Das hatte für alle Beteiligten Vorteile. Erstens mußte ich mich doppelt anstrengen bei der Programmierung. Schließlich konnte ich nur etwas vermitteln, wovon ich selbst was verstand. Ich lernte also enorm dazu. Und zweitens kamen die HTML-Unbedarften in den Genuß von kostenlosem Lehrmaterial und konnten es fürderhin mir gleichtun. So diente der Kurs letztlich als Lockmittel, um ahnungslose Internetnutzer auf meine Homepage zu kriegen. Da gab es schließlich noch anderes zu entdecken. Als bisher verkanntes Universalgenie konnte ich ja aus einem reichen Fundus schöpfen. Und wie ich schöpfte! Der Himmel tat sich auf und es regnete Bits und Bytes. Das ging denn auch als zweite Sintflut in die Geschichte ein.

Frohlocken

Ähnlich einem Schneeballsystem wurde der HTML-Kurs in ganz Deutschland verbreitet. Lehrer unterrichten ihre Schüler damit. Volkshochschüler lernten meinen Namen auswendig. Arbeitslose schulten auf Webmaster um. Ja, selbst Webmaster fragten flehentlich um Rat. Es war allen eine Freude, nur dem Autor nicht. Der hatte die Arbeit und nichts vom Schneeballsystem. HTML wuchs und wuchs. Und verlangte nach einer eigenen Heimatadresse. Der Autor schlachtete seine zusammengetriebenen Sparschweine und spendierte der Internetwelt die htmlbasis. Und es war ein Frohlocken bis in alle Zeiten.

Die Vertreibung aus dem Paradies

Aber so ist der Lauf der Welt. Der eine fand eine neue Heimat, der andere wurde sie bald los. Denn so sprach der Internetgott Schlund (und Partner): Du hast lange genug das Paradies kostenlos genossen. Bezahle in Zukunft Miete oder ziehe hinaus und mache fortan Dein Glück allein. Aber der Autor zahlte bereits Miete. Für htmlbasis nämlich und für einen weiteren Domainplatz, der von ihm bisher nicht genutzt wurde. Eine neue Heimat war gefunden, das Paradies wieder nah.

Weihnachten 2003: Ein Name wird geboren

Was aber fehlte, war ein Name. Den eigenen Namen in irgendeiner Form zu verwenden, lag zwar nahe, erschien jedoch zu gewöhnlich. Mein Favorit "Bleibende Werte" war leider schon vergeben. Also weitersuchen. Jetzt sollte es irgendetwas mit Kopf oder Gehirn sein. Kopfsalat? Hirnschaden? Querkopf? Hirnschnipsel? Ich hab's: Kopfsplitter. Das ist auch doppeldeutig. Das nehm ich. Name noch frei? Alles paletti. Anmeldung und Verkündigung.

Die sieben Plagen

in Arbeit...

Die Auferstehung

in Arbeit...



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