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Wie ich höre, drückte sich der oberste Kriegsherr der Vereinigten Staaten George W. Bush erfolgreich vom Wehrdienst und verteidigte die USA "heldenhaft" im heimischen Texas gegen den Vietkong. Ein anderer Amerikaner wollte ebenfalls nicht in den Vietnam-Krieg ziehen: "Ich hab keinen Ärger mit dem Vietkong", erklärte der Boxweltmeister Muhammad Ali (Cassius Clay). Obwohl man ihm das Angebot unterbreitete, als eine Art Truppenbetreuer nach Vietnam zu gehen, ohne tatsächlich kämpfen zu müssen, weigerte sich Ali aus religiösen Gründen. Ein Gericht verurteilte ihn daher 1967 zu 5 Jahren Gefängnis. Er mußte zwar die Haftstrafe nicht antreten, da eine entsprechende Kaution gestellt wurde. Er verlor jedoch seinen Weltmeistertitel und seine Boxlizenz. Da sein Pass eingezogen wurde, konnte er auch nicht mehr im Ausland boxen und hatte praktisch Berufsverbot. Einige Jahre später wurde das Boxverbot aufgehoben und Ali avancierte nach seinem Comeback zum größten Boxer aller Zeiten. Seit Anfang der 80er-Jahre leidet er am Parkinson-Syndrom: Bewegungen und Sprache sind eingeschränkt.
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