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Presseerklärung vom 02.07.99 "Die Love Parade des nächsten Jahrtausends findet nicht mehr in Berlin statt. Ich habe mit der Love Parade eines der grössten Kulturereignisse des neuen Berlin geschaffen, und nicht nur das. ... Ich bin es leid, wie Don Quixote vergeblich gegen die Windmühlen der Berliner Verwaltung anzukämpfen. Wenn die Berliner Verwaltung die Love Parade nicht möchte - dann werde ich sie der Stadt Berlin nicht weiter aufdrängen." Dr. Motte Berlin, 2.7.1999 |
Neeiiin, Dr. Motte, das kannst Du uns nicht antun. Was wäre die Stadt, was wären wir alle ohne Dich !? Einfach unvorstellbar, daß Hunderttausende von Ravern ohne Dich sich versammeln und abtanzen könnten. Und es hieße dann nicht mehr Love Parade, sondern vielleicht Berlin-, Sommer- oderMusikparade. Nein, einfach unvorstellbar !
Daher schlagen wir folgende Gesetzesinitiative durch den Berliner Senat vor:
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§ 1 Der Baustadtrat von Tiergarten wird 8 Wochen vor der Love Parade in Schutzhaft genommen. § 2 Im Tiergarten darf es nur einen Dr. Motte geben. Alle anderen Motten werden im Umkreis der Love Parade mit Insektenvernichtungsmitteln zwangsbehandelt. § 3 Alle Schulklassen Berlins werden angehalten, an der Love Parade teilzunehmen. Der Senat von Berlin stellt zu diesem Zweck eine entsprechend große Zahl von Wink-Elementen zur Verfügung. § 4 Die Paradenstrecke wird komplett eingezäunt. Eine Teilnahme an der Love Parade ist nur nach Zahlung von 20 DM gestattet. Mitfahren auf einem Wagen kostet 200 DM. § 5 Jeder Teilnehmer hat einen eigenen Toilettenwagen mitzuführen. Dieser muß beim Veranstalter gemietet werden. § 6 Es ist verboten, eigene Verpflegung (einschließlich Getränke) mitzubringen. Dr. Motte selbst wird eine wundersame Brotvermehrung vornehmen. § 7 Die Polizei und andere Sicherheitskräfte werden mit Love-Parade-Uniformen ausgestattet: oben nichts, unten Lederhöschen und Gummistiefel. Vorherige Solariumbesuche werden vorausgesetzt. § 8 Die Übertragungsrechte für Funk und Fernsehen liegen allein beim Veranstalter. Zusätzlich erhält Dr. Motte das Recht, das Wort zum Sonntag zu verkünden. § 9 Am Anfang und Ende der Love Parade wird von allen Teilnehmern gemeinsam das Deutschlandlied gesungen. Danach jeweils Glockenläuten in der ganzen Stadt. § 10 Die unkontrollierten, zuckenden Bewegungen der Raver sind nicht mehr gestattet. Vielmehr ist auf den schon in der Vergangenheit bewährten Stechschritt zurückzugreifen. Schließlich heißt es nicht umsonst Love Parade. § 11 Dr. Motte wird die Ehrenbürgerschaft Berlins angetragen. Zusätzlich wird die Siegessäule umgestaltet: die Goldelse mutiert sozusagen zur Silbermotte. § 12 Die einfachen und gleichzeitig so tiefsinnigen Aussagen von Dr. Motte ("we are one family", "music is the key") werden in die Schulbücher aufgenommen. Und stehen endlich auf einer Stufe mit der Dichtkunst von Shakespeare und Goethe. Fazit: |
http://www.kopfsplitter.de © 1999 Jürgen Patalong Meinung dazu ?